Johannes Dorn

M.Sc. Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut

Über meine Person

Meine Berufung dazu Psychologe zu werden spürte ich bereits als Jugendlicher. Durch tiefe und anregende Gespräche mit Freunden über Beziehungen, Mensch-sein und das Leben entdeckte ich Freude am Verstehen und Helfen.

Meine eigene Reise durchs Leben erlebte ich als bewegt mit vielen Höhen und Tiefen. An meinen Herausforderungen bin ich gewachsen und habe viel gelernt. Viele gute FreundInnen, LehrerInnen, meine Familie und UnterstützerInnen halfen mir dabei auf meinem Weg voran zu kommen. Ohne sie hätte ich viele Schritte nicht geschafft. Daher freue ich mich umso mehr daran, dass auch ich meinen PatientInnen etwas bieten kann, durch das sie zu mehr Erfüllung und einer Linderung von Leiden kommen können.

Ich selbst bin sehr experimentier- und lernfreudig und nutzte verschiedenste Arbeitsfelder, Studium, Hobbys und Selbsterfahrungen verschiedener Art um meine Ideen auszuprobieren und meinen Erfahrungsschatz zu erweitern. Kreativität ist für mich dabei ein wichtiger Ausgleich – sei es beim Malen, Singen oder Anderem. Meine Interesse an Natur und Bewegung lebe ich gerne durch diverse Outdoor-Aktivitäten. Sowohl Wissenschaft als auch Spiritualität konnte ich als einen wichtigen Quell von Inspiration und Kraft entdecken.

Den Mut, angesichts schwieriger Lebenssituationen und -fragen nicht zu verzagen, sondern loszugehen und sein Glück zu suchen, gebe ich mit Freude an meine PatientInnen weiter.

Meine Qualifikationen:

  • seit 2023 Selbständigkeit in eigener Praxis als ambulanter Psychotherapeut
  • 2022 bis 2023 Anstellung als ambulanter Psychotherapeut bei Sanmelio Mainz
  • 2020 bis 2022 Anstellung als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und psychologischer Psychotherapeut in der Tagesklinik der Psychosomatik der Universitätsmedizin Mainz
  • 2021 Approbation als psychologischer Psychotherapeut, Fachkunde Verhaltenstherapie
  • 2017 bis 2018 Psychotherapeut in Ausbildung in der Psychosomatischen Klinik Lahnhöhe
  • 2017 bis 2021 Weiterbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie am Institut für Kognitive Verhaltenstherapie Wiesbaden mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie
  • 2016 Abschluss des Master of Science Psychologie an der Universität Trier
  • 2014 Abschluss des Bachelor of Science Psychologie an der Universität Trier
  • Mitgliedschaften: Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPTV), Landespsychotherapeutenkammer Rheinlandpfalz
  • Studienbegleitende Tätigkeiten: Integrationshilfe von Menschen mit Behinderung und psychischen Störungen, Erlebnispädagogik und Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Kindern in der Jugendbildungsstätte der Salesianer Don Boscos in Jünkerath, Fortbildung zum Erlebnispädagogen bei EOS Freiburg, Ausbildung zum Waldorflehrer für ein Jahr absolviert ohne Abschluss
  • Vor dem Studium: Diverse Aushilfsjobs in der Metallindustrie (Produktionshelfer, Firewall) und Landwirtschaft

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen…

  • Ausbildung: Studium der Psychologie (Bachelor und Master).

  • Tätigkeiten: Diagnostik (Tests, Gutachten, Forschung) und Beratung –

  • PsychologInnenen sind jedoch NICHT ausgebildet, um psychische Störungen zu diagnostizieren und zu therapieren! Die Diagnostik kann sich z.B. beziehen auf: Intelligenztestung, Leistungstestungen oder Personalauswahl….

    Wichtig: Psychologe ≠ Psychotherapeut! (Ein Psychologe darf nur nach zusätzlicher Ausbildung Psychotherapie anbieten.)

  • Ausbildung: Studium der Psychologie mit Abschluss als Master of Science (mindestens 5 Jahre) + anschließende Therapieausbildung (z. B. Verhaltenstherapie, Psychoanalyse; mindestens 3 Jahre) + Approbation.

  • Tätigkeit: Diagnostik und Therapie psychischer Störungen (z. B. Einzel-, Gruppentherapie).

  • Behandlungsschwerpunkt im Vergleich zu ärztlichen TherapeutInnen: psychologische Diagnostik und Therapie, Keine Medikamentenverschreibung.

  • Ausbildung: Medizinstudium + Facharztausbildung (5 Jahre) in Psychiatrie und Psychotherapie.

  • Tätigkeit: Medizinische Diagnostik, Verordnung von Medikamenten, Psychotherapie.

  • Der Behandlungsschwerpunkt im Unterschied zu Psychologischen PsychotherapeutInnen ist meist medikamentöse Therapie. Bei bestimmten Krankheitsbildern ist der Psychiater der Hauptbehandler der Kernsymptomatik, z.B. bei Formen von Schizophrenie oder der Bipolaren Störung. Dennoch kann es sein, dass z.B. Psychologische Psychotherapeuten andere Bausteine der Diagnostik und Behandlung übernehmen.
  • Ausbildung: Medizinstudium + Facharztausbildung (5 Jahre) in psychosomatischer Medizin.

  • Tätigkeit: Schwerpunkt auf psychische und körperliche Wechselwirkungen, Psychotherapie, psychosomatische Behandlung.

  • Der Behandlungsschwerpunkt im Unterschied zu Psychologischen Psychotherapeuten ist meist medikamentöse Therapie, aber auch psychotherapeutische Therapie
  • Ausbildung: Heilpraktikerprüfung (beschränkt auf Psychotherapie), keine universitäre Ausbildung notwendig.

  • Tätigkeit: Gesprächspsychotherapie und alternative Verfahren. Diagnosen dürfen nicht gestellt werden.

  • Hinweis: Es gibt sicher sehr gute psychotherapeutische HeilpraktikerInnen → Ihre Ausbildung und staatliche Kontrolle sind jedoch weniger streng.

1. Hausärzte (Allgemeinärzte)

  • Was sie tun:
    Erkennen erste Anzeichen psychischer Probleme (z. B. Depressionen, Angststörungen, Schlafprobleme) und beraten Patienten.
    Sie können auch Medikamente gegen leichte psychische Beschwerden verschreiben.
  • Wann sie zuständig sind:
    Bei
    leichten bis mittelschweren psychischen Störungen, oft als erste Anlaufstelle.
    Wenn nötig, überweisen sie an Spezialisten.

2. Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie (Psychiater)

  • Was sie tun:
    Diagnostizieren und behandeln
    alle psychischen Erkrankungen — von Depression über Psychosen bis hin zu Suchtproblemen.
    Sie dürfen Medikamente verschreiben und auch Psychotherapie anbieten.
  • Wann sie zuständig sind:
    Bei
    mittelschweren bis schweren psychischen und psychosomatischen Erkrankungen, besonders wenn Medikamente gebraucht werden.

3. Fachärzte für psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Psychosomatiker)

  • Was sie tun:
    Behandeln Menschen, bei denen
    Körper und Seele zusammenhängen (z. B. chronische Schmerzen mit psychischen Ursachen, Essstörungen, somatoforme Störungen).
    Im Vergleich zu Psychiatern spielt die Psychotherapie eine größere Rolle, im Vergleich mit Psychologischen PsychotherapeutInnen spielen medikamentöse und körperliche Aspekte eine deutlich größere Rolle.
  • Wann sie zuständig sind:
    Bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen/Störungen, die stark mit körperlichen Beschwerden verbunden sind.

4. Psychologische Psychotherapeuten

  • Was sie tun:
    Bieten
    reine Psychotherapie an (z. B. Verhaltenstherapie, tiefenpsychologische Verfahren) — also Gespräche, Übungen und Training für Denken, Verhalten und Gefühle.
    Sie verschreiben keine Medikamente, sind jedoch gründlich ausgebildet in psychotherapeutischer Diagnostik und Therapie
  • Wann sie zuständig sind:
    Bei
    leichten bis schweren psychischen und psychosomatischen Störungen/Erkrankungen

5. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

  • Was sie tun:
    Spezialisten für Psychotherapie bei
    Kindern und Jugendlichen.
  • Wann sie zuständig sind:
    Bei psychischen Problemen und Störungen im Kindes- und Jugendalter (z. B. ADHS, Angststörungen, Depressionen).

6. Neuropsychologen

  • Was sie tun:
    Helfen Menschen mit
    Hirnschädigungen (z. B. nach Schlaganfall, Unfall, Demenz) beim Wiederaufbau von Denken, Gedächtnis und Verhalten.
  • Wann sie zuständig sind:
    Bei
    kognitiven Störungen nach Hirnschäden.

7. Heilpraktiker für Psychotherapie

  • Was sie tun:
    Dürfen
    psychotherapeutisch arbeiten (z. B. Gespräche, alternative Verfahren wie Hypnose), aber keine Medikamente verschreiben und keine medizinischen Diagnosen stellen.
  • Wann sie zuständig sind:
    Oft bei
    leichten psychischen Belastungen (z. B. Stress, Burnout), wenn Patienten eine alternative oder ergänzende Behandlung suchen.

Zusammengefasst:

  • Leichte Probleme → Erst Hausarzt, evtl. Heilpraktiker oder Psychotherapeut.
  • Mittelschwere bis schwere Erkrankungen → Psychiater, Psychosomatiker, Psychologische Psychotherapeuten.
  • Kinder und Jugendliche → Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.
  • Nach Hirnschädigung → Neuropsychologen.